Huetter Wohld im August ’20

Posted on
huetter wohld
huetter wohld

Huetter Wohld – Ein richtiger Wald

Ich hatte es ja bereits „angedroht“ und dann war es endlich soweit; die kleine Tour durch den Hütter Wohld, ein Waldgebiet mit 73 Höhenmetern auf kurzer Distanz 😉 im Dreieck zwischen Parkentin, Hohenfelde und Hanstorf. Für uns Flachländer ist das ein ideales Gebiet zum Mountainbiken und Entspannen.

Der Start

Ausgehend vom Stadtteil Reutershagen in Rostock geht es nach Westen, über den Vorwedener Weg und durch ein kleines Waldstück namens Vorweden; Romantik garantiert. In Lambrechtshagen biegt man hinter der historischen Kirche links Richtung Admannshagen ab und kommt dann auf einem sehr gut ausgebauten Radweg nach Parkentin.

Die Teiche

In Parkentin passiert man die nächste historische Kirche, die eingerahmt ist von einem sehr einladenden ruhigen und schön angelegten Park. Fährt man gerade durch den Ort weisen Schilder bereits auf den „Wohld“ hin. Auch zu den Teichen und dem Fischereihof gelangt man hier.

Jetzt geht’s los

Hat man sich im Schatten gestärkt und alle Reserven aufgefüllt geht es rein in den Wald. Hier fängt man gleich mit einer Steigung an, ist auf Schotterpisten, losem Untergrund und festen Sandwegen unterwegs. Von allen Hauptwegen gehen eine Reihe Pfade für die Action-Liebhaber/innen ab, die erhebliche Anforderungen an den Biker stellen können. Hier gibt es mehr oder weniger natürliche Sprungschanzen, Slalom-Abfahrten, Baumstämme zum Überqueren, extremes Gefälle und natürlich entsprechende Steigungen. Diese lassen sich in Fotos kaum festhalten. An dieser Stelle muss ich mir wohl mal die Anschaffung einer Action-Cam überlegen 😉 Ein paar Impressionen findet Ihr in den nächsten Bildern.
Wenn man irgendwann, egal wo, das Ende des Waldes erreicht hat, keine Angst. Von überall findet man wieder leicht zurück nach Hütter, Parkentin, Hohenfelde oder Bad Doberan über Althof. So ging es auch mir, denn nach einer Stunde Action weiß man, was Mountain Biken bedeutet 😀
Also ging es raus über Ivendorf und rein in das nächste Wäldchen…

Ausrollen

Ein paar Kilometer fehlten dann aber doch noch; also ging es noch über Althof und Bad Doberan abseits der Hauptwege nach Nienhagen. Dazu trieb mich auch noch die Aussicht auf ein eiskaltes alkoholfreies Weizen an der Steilküste im Strandrestaurant. Leider kamen neben mir auch noch viele, zu viele Andere auf diese Idee, so dass ich mir das sparte und einfach nur die Aussicht genoss und mein Wasser nuckelte.

Danach ging es mit Speed durch den Küstenwald bis nach Warnemünde und auch wieder abseits der Hauptstrecken. Diese Wege über Stock und Stein hat man dann auch zumeist für sich allein.
Von Warnemünde aus kommt man westlich vom Friedhof über gute Radwege zurück nach Lichtenhagen, Lütten Klein und Evershagen in die City 😉

Fazit

Bis letzte Woche Freitag kannte ich, ehrlich gesagt, diesen Flecken Erde nicht, aber seitdem ist das Feuer entfacht für solche Touren. Letztlich ist es ja oft im Leben die richtige Mischung, auf die es ankommt, in diesem Falle das passende Verhältnis zwischen Gravel, Mountain und Strasse mit Geschwindigkeit…
Auf jeden Fall ist der Wohld eine Tour wert, auch für Trekkingräder, denn man kann ja auf den Hauptwegen bleiben, wenn man nicht unbedingt durchs Unterholz „koffern“ will. Allerdings sollte man dann auch auf den Helm nicht verzichten!

Ihr findet die Tour hier bei Komoot.

Zurück zur Startseite

close

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.